Visualisierung Gebäude
Visualization © Nickl & Partner, DGJ Landscapes
Situationsplan
Drawing © Nickl & Partner, DGJ Landscapes
Visualisierung Eingang
Visualization © Nickl & Partner, DGJ Landscapes
Bepflanzung Garten
Picture © Nickl & Partner, DGJ Landscapes

Biomedizinisches Forschungsgebäude Uni Paris-Est Créteil

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Jaar
2022
Architekt
Nickl & Partner Architekten AG
HLK-Planer
H3C Energies
Kostenplaner
CET Ingénierie

Konkurrenzverfahren, 1. Rang

Das Projekt für ein medizinisches Forschungslabor der Universität Paris-Est Créteil ist vom Vorplatz der zukünftigen S-Bahn-Station und Metro Stationen Echat und Créteil aus zu sehen. Das von Nickl & Partner Architekten entworfene Volumen scheint sich mit chirurgischer Präzision einzufügen in die imposante Krankenhaus-Maschine des 1968 von Riedberger Architekten erbauten Universitätsklinikums Henri-Mondor. Folgt man dem Fußgängerüberweg, fällt die durchsetzungsstarke Trapezform auf, die mit der Orthogonalität des Campus bricht und sich bereits wie ein neues Vokabular für zukünftige Erweiterungen liest.

8m von den Fassaden der Medizinischen Fakultät entfernt, hebt sich das Volumen ab, um ein eigenständiges Gebäude zu schaffen. Die Aufständerung des Gebäudes auf einem geneigten Gelände verleiht ihm einen symbolischen und eindrücklichen Charakter.

Nach dem Überqueren einer Baumreihe, durch den von DGJ Paysages gestalteten Garten befindet man sich im grosszügig überdachten Eingangsbereich des Gebäudes. Die Dynamik der Gestaltung des Gartens gibt den Ton an und die Gerüche der Heil- und Heilpflanzen erreichen uns. Der Garten ist ein biologisches Gewebe oder eine verwobene Struktur, die alle öffentlichen Bereiche des Projekts abdeckt und sich auf alle Mängel des Projekts bezieht, sowohl im Garten als auch zwischen der medizinischen Fakultät. Diese Gewebestruktur könnte auch als Dachbegrünung bestehender oder zukünftiger Gebäude auf dem Campus fortgeführt werden, um attraktive Ausblicke und Kohärenz im Ganzen zu schaffen.

Von diesem Garten geht eine besondere Energie aus, die die Kraftlinien des Gebäudes aufnimmt, um Wege zu komponieren, die über Rampen natürlich vor den Platz führen. Man stelle sich Bänke vor, um die herum die Düfte verstärkt werden, um mit der sterilen Atmosphäre der Labors zu kontrastieren. Die Silhouetten der Forscher sind bereits durch den Lichtschleier zu erkennen, der alle Fassaden bedeckt.

Die ArchitektInnen wollten die außergewöhnliche Struktur sichtbar machen und durch vorgefertigte Säulen in Form von zeitgenössischen Konsolen, die die auskragenden oberen Ebenen stützen, vergrößern. Ihre organische Form erinnert an die Berufung des BRB, der Biologie.

In Übereinstimmung mit unserem Ansatz, die Arbeit in Neubau zu zeigen, haben Nickl & Partner dieses Bestreben in ein Konzept übersetzt, das die heilende Wirkung der Architektur-Gestaltung voranstellt.

Die konzeptionelle Geste ist eine klare Aussage, um den Austausch flüssiger und dynamischer zu gestalten, um die Wertschätzung für wissenschaftlichen Entdeckungen soll konkrete Anwendungen bestärken. Dieser gedankliche Fluss durch das Gebäude wird von einer offenen Treppe unterbaut, die fast eine häusliche Verbindung zwischen allen Forschungsplattformen wird, weit entfernt von den geschlossenen Treppenhäusern und dem institutionellen Rahmen bestehender Einrichtungen. Die Idee der rohen Betondecken, ohne Zwischendecken, die sich der Koketterie widersetzt, die Komplexität solcher Orte zu tarnen, scheint uns eine Haltung auszudrücken, die mit diesem Konzept der Transparenz und der Flüssigkeit übereinstimmt. Wir lassen die Zahnrädchen sehen: den Mechanismus, der zu technischen Fähigkeiten führt, ein exzellentes Zentrum der bio-medizinischen Forschung.

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