Dorfzentrum

Au
© Heinrich Landschaftsarchitektur / Wagner Vanzella
Konzeptskizze
© Wagner Vanzella
Öffentlicher Raum
© Wagner Vanzella
Motorisierter Verkehr und Parkierung
© Wagner Vanzella
Langsamverkehr und Parkierung
© Wagner Vanzella
Grünräume und Bepflanzung
© Wagner Vanzella
Bebauungsfelder
© Wagner Vanzella
© Wagner Vanzella
© Wagner Vanzella
Arquitectos
Wagner Vanzella Architekten
Localização
Au
Ano
2017
Cliente
Politische Gemeinde Au (SG)
Equipa
Michael Wagner, Raphael Vanzella, Sophia Disiou
Landschaftsarchitektur
Heinrich Landschaftsarchitektur

Wettbewerbsbeitrag (5. Rang) zur Belebung und Gestaltung des Dorfzentrums der Gemeinde Au (SG).

In Au wird bereits seit einigen Jahren sukzessive nach Innen verdichtet. Die hauptsächliche Aufgabe der Gemeinde ist es dabei, die Entwicklung in den verschiedenen Ortsteilen und Quartieren sinnvoll zu lenken. Parallel dazu gilt es, qualitativ hochwertige und vielfältig nutzbare öffentliche Räume bereit zu stellen: Das Dorfzentrum von Au soll sich zu einem öffentlichen, belebten, beziehungsreichen und vielfältigen Zentrum für alle Einwohnerinnen und Einwohner entwickeln.

Das vorgeschlagene städtebauliche Entwicklungskonzept ist in zwei Etappen gegliedert. Die erste Etappe kann als Anstoss und ‘Anleitung‘ für die Dorfkernentwicklung gelesen werden: In diesem ersten Schritt soll der Rahmenplan verabschiedet und das neue Gemeindehaus realisiert werden. Dies ist die Initialzündung für alle weiteren Entwicklungen. Die übrigen Teilprojekte lassen sich unabhängig voneinander umsetzen. Dadurch ist das Konzept nicht an einen exakten Fahrplan gebunden.

Der Dorfplatz soll auch in Zukunft direkt an der Hauptstrasse liegen und bleibt weiterhin als klar erkennbare Zäsur im Strassenverlauf erhalten. So kann er auch in Zukunft seine Funktion als zentraler Ort für alle beibehalten. Der neue Kirchgarten und der neu gefasste Spielpark mit Schülergarten ergänzen den verdichteten öffentlichen Raum.

Die bereits bestehende rechtwinklige Struktur der öffentlichen Bauten wird fortgeführt und gestärkt. Räumlich entsteht nicht EIN Dorfplatz, sondern ein Konglomerat verschiedener Platzräume. Eine Abfolge von Freiräumen mit jeweils starken eigenen Identitäten sorgt für ein spannungsvolles Raumerlebnis: Dorfplatz, Kirchgarten, Spielpark mit Schulgarten und Kirchvorplatz mit Brunnen und Bäckerei bieten eine attraktive Umgebung für Gewerbetreibende. Die multipolare Ordnung unterschiedlicher Programme, Zeiten, Akteure und Möglichkeitsräume bietet grosses Potenzial für Synergien und die Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Dorfkern.

Die ortsbauliche Gesamtidee ist als übergeordnete Zielvorstellung zu verstehen, die langfristig umgesetzt werden kann. Ebenso wichtig war bei der Erarbeitung, dass sich auch in allen möglichen Zwischenständen sinnvolle Raumkonstellationen und attraktive Zentrumsräume ergeben. Mit dem vorgeschlagenen städtebaulichen Rahmenplan sind die verschiedenen Teilschritte zur Belebung des Dorfkerns von Au unabhängig voneinander plan- und realisierbar. So ist der Wandel der Gemeinde kontinuierlich und professionell begleitet möglich und kann auch in Zukunft flexibel auf die Anforderungen der Zeit reagieren.

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