Überbauung Mühleareal Herbligen

Herbligen
Foto © Aebi & Vincent Architekten SIA AG
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Architekten
Aebi & Vincent
Standort
Herbligen
Jahr
2009
Projektdauer

2003-2009

Wettbewerb
1. Rang, 2003

Realisierung
2007-2009

Auftraggeber
Ammann Globalbau AG, Hilterfingen BE

Die Dorfstruktur von Herbligen ist durch ein System von landwirtschaftlichen Gebäudegruppen mit unterschiedlich grossen Volumen charakterisiert. Die so entstandenen Höfe bilden die Aussenräume und Zugangsbereiche der einzelnen Gebäude. Das Mühleareal zeichnet sich einerseits durch den Bach „Chise“ als Beginn der Ebene im Süden und andererseits durch einen präsenten Nordhang aus. Mit den Neubauten wird das System der Gebäudegruppen im Mühleareal weitergeführt und neu interpretiert, wobei darauf geachtet wurde, dass das bestehende Mühlegebäude sowie die ans Areal grenzende Mehrzweckhalle in die Komposition integriert werden. Die Gebäude wurden bewusst vor die Hangkante gestellt, damit diese sichtbar bleibt und der Bezug zur „Chise“ weiterhin erkennbar ist.

Die Volumen von unterschiedlicher Höhe und Länge definieren drei Höfe mit differenzierten Charakteren und unterschiedlicher Gestalt. Durch den einheitlichen Kiesbelag ist das Mühleareal zu einem öffentlichen und fussgängerfreundlichen Quartier geworden. Die neuen Wohnungen profitieren durch ihre Ausrichtung von diesen Aussenräumen. Terrassen und Eingänge sind in die Volumen eingeschnitten, was den Gebäuden monolithischen Charakter verleiht. Die drei Neubauten sind in Holzkonstruktion ausgeführt. Die Aussenhaut besteht aus horizontalen Holzlamellen. Diese horizontale Struktur ist als Hommage an das alte Getreidesilo zu verstehen, welches diesen Ort geprägt hat. Um die Privatsphäre der Bewohner zu gewährleisten ist das Erdgeschoss leicht vom Terrain abgehoben. Ein Betonsockel gleicht die Niveaudifferenz aus.

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