'Viae' - Wegmatten

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年份
2014
Architektur
LVPH Architectes, Fribourg

Die Wegmatten liegen an strategisch wichtiger und zentraler Lage an der Tramhaltestelle Baslerstrasse, zwischen Alt- und Neuallschwil. Auf der Südseite wird sie vom Baselmattweg, auf der Nordseite vom Dorfbach begrenzt. Der Freiraum stellt den Kopfbereich der „Wirbelsäule“ Allschwiler - Graben dar, welchem gegen Nordosten ein grosser, langezogener Grünraum mit zahlreichen Spiel- und Sportplätzen angegliedert ist.

Die Idee für den Entwurf entspringt dem Wunsch, vom Damm des Bachgrabens aus auf das Geländeniveau  der  Wegmatten zu gelangen und umgekehrt. Entsprechend werden drei Wege positioniert, welche vom Trottoir des Baselmattwegs aus, im rechten Winkel das Gelände leicht erhöht durchqueren und über sanft ansteigende Rampen den südlichen Damm des Dorfbaches erschliessen. Sie folgen damit in ihrer Ausrichtung den noch heute sichtbaren Spuren jener Pfade, welche die Wegmatten einst erschlossen und denen sie ihren Namen verdankt.

Diese drei Wege sind nicht „das Ziel“ sondern der Beginn: Nämlich die Basis für ein topografisches Skelett, ein räumlich wirksames „Gerüst“ welches durch Erdschüttung einfach und schnell zu bauen ist. Das Material stammt unmittelbar vom Ort und fällt dadurch an, weil die Flächen der Parkzone leicht ausplaniert werden. Die Terrains der Reservezone und anfänglich der Wohnzone werden hierfür nicht tangiert und bleiben bestehen.

Durch die zonierenden Rampen entstehen vier Teilräume, deren Böschungen sich am Süddamm des Bachgrabens anlehnen und unterschiedlich steil ausgeformt werden, so dass sie genutzt und bespielt werden können.

Die Wege sind so angelegt, dass die Flächenansprüche aller drei Nutzungszonen respektiert werden (Masterplan). Auf diese Weise erhält die Anlage eine starke Struktur, deren Teilbereiche in Bezug zu einander stehen und zeitlich unabhängig von einander entwickelbar sind. Die Weitenwirkung in Längsrichtung innerhalb der Wegmatten wird durch die querenden, leicht erhöhten Wege zusätzlich unterstützt und gestärkt.

Die bauliche Substanz des bestehenden Parks vermag das Potential des Ortes nicht auszuschöpfen und soll durch gezielte Eingriffe ergänzt werden. Dem Gegenüber steht der Bestand an Gehölzen. Besonders die wenigen Blauglockenbäume (Paulownia tomentosa) beeindrucken mit ihrer Präsenz durch Wuchs und die blauen Glockenblüten. Entsprechend sollen weitere dieser malerischen Parkbäume gepflanzt werden und zusammen mit dem Laub der zusätzlichen Silberweiden mit der Wasserfläche in Wechselwirkung treten.

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