Fahrradparkhaus Mainz

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Sede
Binger Schlag, 55131 Mainz, Germania
Anno
2021

AUSGANGSLAGE
Das Projekt Fahrradparkhaus am Mainzer Hauptbahnhof geht zurück auf eine Projektidee von SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA aus dem Jahre 2004. Damals zogen andere Planer verschiedene Fahrradparkhaus-Projekte vor und neben dem Mainzer Hauptbahnhof in Erwägung und die Presse berichtete darüber. Bei jedem dieser Projekte war es vorgesehen, auf jeweils noch auszuweisenden Platzflächen eigenständige Gebäude zu errichten, mit jeweils mehreren Parkebenen/Geschossen, Wänden und Dächern.

2004 - KONZEPTION SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA
Die Besonderheit des Vorschlags von SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA lag darin, die vorhandenen baulichen Gegebenheiten auf der HBf.-Rückseite als geeignete Ressourcen zu erkennen, einfach um zu nutzen und der Stadt Mainz auf diesem deutlich wirtschaftlicheren und städtebaulich sinnvollerem Wege ein Fahrradparkhaus zu ermöglichen: SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA erkannten das Umnutzungspotential der ca. 2.000 m2 großen Brachfläche unter der Hochstraße am Binger Schlag. Seit Erstellung der Hochstraße 1969 lag dieser Bereich als Restfläche brach und diente bestenfalls als Lager für Müll und Unrat. Auch nach der Gleisüberbauung (1999 – 2003) zur Einkaufspassage mit Zugang zur PKW-Vorfahrt und Anbindung an ein PKW-Parkhaus und die westlich angrenzenden Gewerbe und Wohnquartieren gab es kein Konzept, wie mit dieser städtebaulichen Brache umzugehen sei. SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA erkannten bereits 2004, dass diese täglich von tausenden Passanten wahrgenommene 2300m2 große Brachfläche nur mit dem dringend erforderlichen Fahrradparkhaus sinnvoll genutzt werden kann und die ohnehin vor und neben dem HBf. knapp dimensionierten Flächen nicht auch noch mit einem Fahrradparkhaus belegt werden müssen. Darüber hinaus erkannten SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA bereits 2004, dass das vorhandene Brückenbauwerk bzw. die Hochstraße schon die Dachfläche für ein potentielles Fahrradparkhaus darstellet - lediglich leichte Seitenwände fehlten noch zur sicheren Unterbringung von 1000 Fahrrädern. Somit verweisen SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA bereits 2004 darauf, dass das ca. 2.000 m2 große Baugrundstück und die ca. 2.000 m2 große Dachfläche schon zum Nulltarif vorlagen. Ebenfalls zum Nulltarif würde durch die Konzeption von SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA eine Jahrzehnte alte, stadträumlich vollkommen ungeklärte Situation idealtypisch aufgewertet und funktional verwertet werden können. Über 13 Jahre lang stellten SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA das Projekt den verschiedenen Entscheidungsträger der Stadt vor, bis das Projekt im Jahre 2017 beschlossen und SCHOYERER ARCHITEKTEN_SYRA mit der Planung beauftragt wurden.

ALLGEMEINES
Das Fahrradparkhaus ist eine offene Konstruktion aus verzinkten Stahlstützen unter der Hochbrücke (Mombacher Str.), welche mit Streckmetall bekleidet sind und ständiger Querlüftung ausgesetzt ist. Das Farhradparkhaus beherbergt einen Zahlbereich für ca. 400 Fahrräder mit Spinden und Ladestationen für E-Bikes und einen kostenlos nutzbaren Bereich für etwa 600 Fahrräder. Den Auftakt des Fahrradparkhauses bildet die Service-Station mit dem großen Schaufenster direkt am HBf.-Zugang

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