Affinité élective. Wahlverwandtschaft

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„Die Sammlung der Schweizer Unternehmerin Esther Grether ist angesichts ihrer Qualität und ihres Umfangs ein exemplarisches Beispiel privaten Kunstsammelns. Wie kaum eine andere steht sie aufgrund der inneren Verbundenheit der Werke eindrucksvoll für das intime Leben mit den Meisterwerken. Im Titel der ersten Publikation zur Sammlung klingt diese zweifache Besonderheit an: Wahlverwandtschaft ist es, was Esther Grether mit ihren Werken verbindet, und auf indirekte und vielfältige Weise miteinander verwandt sind die Werke selbst. Die persönlichen Schwerpunkte der Sammlung spiegeln präzise zentrale Aspekte der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Auch anhand der fotografischen Aufnahmen, die zeigen, wie sich die Räume der Kunst unterordnen, wird die Unabhängigkeit der Sammlung von Kategorien und Werten eines auf Repräsentation ausgerichteten Kunstmarkts bewiesen." Hatje Cantz

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