Rettungsdienst und kantonale Sanitätsnotrufzentrale Bern

Bern
Foto © Dominique Marc Wehrli
Foto © Dominique Marc Wehrli
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© Dominique Marc Wehrli
© Dominique Marc Wehrli
© Dominique Marc Wehrli
© Dominique Marc Wehrli
Architekten
Müller & Truniger
Adresse
Murtenstrasse 111, Bern
Jahr
2013
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Bauherrschaft
Kanton Bern, AGG
Team
Pirmin Jung Holzbauingenieure, Andreas Akeret Baumanagement

Konsequenter Ingenieurholzbau mit Esprit. Das Grundstück liegt im schmalen Dreieck zwischen Gleisfeld und Murtenstrasse. Mit seinem der Grundstücksform angepassten Erdgeschoss nutzt das neue Ge- bäude der Sanitätspolizei die Tiefe der Parzelle aus. Der darüber lie- gende, schmale Baukörper hat dank der Option einer Aufstockung auf insgesamt sechs Geschosse das Potential, einen adäquaten Auftakt zur anschliessenden Industrie- und Gewerbezone zu setzen.
Die Gebäudeerschliessung ist dreiseitig orientiert: Fahrzeugausfahr- ten beziehungsweise -zufahrten liegen auf der Westseite, Anlieferung und Wartung auf der Ostseite, der Haupt-Personenzugang liegt nord- seitig und ist somit von der Murtenstrasse als Adresse erkennbar.
Die klare räumliche Trennung von Einsatz und Anlieferung bzw. War- tung garantiert den reibungslosen Betrieb: Die Ausrichtung von Ein- stellhalle und Tiefgaragenzufahrt zur Stichstrasse garantiert neben einer bestmöglichen Übersichtlichkeit bei der Ausfahrt auch kürzest- mögliche Wege für die Einsatzfahrzeuge. Die tiefe Vorzone dient aus- serdem als Aufstellfläche. Im östlichen Bereich der Parzelle liegen Anlieferung, Fahrzeugwartung und Lavage. Der sich zunehmend ver- engende Rest der Parzelle wird für die Parkierung und den Unterstand für Zweiräder und den Notstromgenerator genutzt.
Die Ästhetik des konsequenten Ingenieur-Holzbaus prägt den Aus- druck des Gebäudes. Sie zeigt sich in der Materialisierung von Fas- sade (vorpatinierte Weisstanne) und teilweise in den Innenräumen (Brettstapel-Beton-, bzw. Holzbalken-Beton-Verbunddecken)0. 5 10 m Die Systemtrennung mit gut zugänglichen Installationsbereichen und teils sichtbaren Installationen trägt ebenfalls zum rationalen Look der Räumlichkeiten bei. Der Hohlboden und die Installationsbereiche zwischen den Holzbalken geben den Büros eine schlichte und ruhige Gesamtwirkung.
Die äussere Erscheinung des Baukörpers ist durch eine feine Bände- rung horizontal gegliedert. Die verschieden breiten Fenster im Nor- den, Osten und Westen, rhythmisieren den an sich erhabenen dreige- schossigen Baukörper.
Dem Ort und der Funktion entsprechend wurde eine klare, einfache Architektursprache entwickelt, die so robust ist, dass sie zukünftige Entwicklungen zulässt und somit der Forderung nach Flexibilität op- timal entspricht.
Das Volumen ist kompakt gehalten, was der Forderung nach dem Minergie-Standard entgegen kommt.

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