Umbau Ferienhaus in Vitznau

Vitznau
Foto © Tom Bisig
 
 
Foto © Tom Bisig
 
 
Foto © Tom Bisig
 
 
Foto © Tom Bisig
 
 
Obergeschoss - Neuer Dachraum
Foto © Tom Bisig
 
 
Obergeschoss - Neuer Dachraum
Foto © Tom Bisig
 
 
Obergeschoss - Neues Badezimmer
Foto © Tom Bisig
 
 
Obergeschoss - Neues Badezimmer
Foto © Tom Bisig
 
 
Erdgeschoss - Neue Treppe
Foto © Tom Bisig
 
 
Erdgeschoss - Neue Treppe
Foto © Tom Bisig
 
 
Neue Treppe
Foto © Tom Bisig
 
 
Neue Treppe
Foto © Tom Bisig
 
 
Foto © Forsberg Architekten AG
 
 
Erdgeschoss
Zeichnung © Forsberg Architekten AG
 
 
Obergeschoss
Zeichnung © Forsberg Architekten AG
 
 
Schnitt
Zeichnung © Forsberg Architekten AG
 
 
Ansicht Süd
Zeichnung © Forsberg Architekten AG
 
 
Ansicht West
Zeichnung © Forsberg Architekten AG
 
 
Architekten
Forsberg Architekten AG
Jahr
2012
Kosten
100.000 – 1 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Eine in die Jahre gekommene Liegenschaft aus den 60er Jahren musste saniert und seiner Lage entsprechend aufgewertet werden.

Die Architektur des bestehenden Gebäudes ist stark durch seine ausserordentliche Lage und den spektakulären Ausblick auf den Vierwaldstättersee bestimmt. So inszenieren räumlich versetzte Terrassen und Volumina die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen unterschiedlich. Ziel war es, diese besonderen Qualitäten der Liegenschaft mit den Umbaumassnahmen zu erhalten und verstärken.

Durch den Teilabbruch des bestehenden, westlichen Dachs konnte im Obergeschoss eine Ebene für ein zusätzliches, grosses Zimmer gewonnen werden. Dieses wird leicht
auskragend über das Erdgeschoss geschoben, womit neben dem Flächengewinn auch eine räumliche Orientierung nach unten, Richtung See erreicht wird. Zu den vorhandenen Terrassen bildet der Raum mit seiner Auskragung ein volumetrisch komplementäres Element. Trotzdem war wichtig, dass der neue Raum weder von aussen, noch im Inneren aufgesetzt oder appliziert wirkt.

Die Flächen im Obergeschoss werden mit einer neuen, geradläufigen Treppe erschlossen. Sie wird in der Logik der Dachneigung angeordnet und verbindet so die beiden Geschosse zu einem räumlichen Ganzen. Gleichzeitig gliedert sie mit ihrer leichten, zwischen geschlossen und offen oszillierenden Konstruktion das sonst unveränderte Erdgeschoss komplett neu.

Neben der energetischen Verbesserung der gesamten Gebäudehülle wurde auch die Wärmeerzeugung erneuert. Eine Luft-Wasserwärmepumpe konnte diskret im Untergeschoss aufgestellt werden, ergänzt durch einen modernen Kaminofen.