Via Canevè 10

Mello
© Michel Bonvin
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Architekten
KLAINGUTI + RAINALTER
Jahr
2016

Renovation eines weiteren Hauses in der Via Canevè, Mello.
Dieses Gebäude stand viele Jahre leer, der Holzboden war verfault und das Dach drohte einzustürzen und musste saniert werden.

Eine spezielle Dachkonstruktion erlaubt ein für die Region typisches, nicht isoliertes Steindach mit Öffnungen in den seitlichen Fassaden. Unter dem traditionellen Satteldach verbirgt sich ein isoliertes Flachdach. Von dessen Mitte aus erhebt sich beidseitig eine Fensterfront, welche das Obergeschoss mit indirektem, natürlichem Licht flutet. Alle bestehenden Fenster und Innenfensterläden wurden repariert oder, falls nicht mehr vorhanden, durch neue aus Kastanienholz ersetzt.
Die Decke des Flachdaches besteht aus den alten, noch intakten Holzbalken und den Holzbrettern, welche im Haus gerettet werden konnten. Diese Balken und Bretter sind gereinigt, in einem Spezialofen getrocknet und wieder eingesetzt worden.

Die Beton-Aussentreppe aus den 60er Jahren wurde abgebrochen. Neu verbindet im Innern des Hauses eine aus Schwarzstahl bestehende monolithische Treppe die Geschosse.

Der frühere Stall wird nicht mehr für Tiere genutzt, trotzdem bleibt der Trog erhalten. Auf der gegenüberliegenden Seite ist nur noch ein Stück Mauer vom Trog übrig, welche mit einem Kastanienholzbrett versehen nun als Bank dient.
Wie bereits beim ersten Haus, wurde auch hier das Erdgeschoss mit Natursteinen gepflästert, wodurch sich der Boden drinnen wie draussen durch eine konsequente Materialisierung auszeichnet.

Im ersten Stock lädt ein grosszügiges Badezimmer mit einem Boden aus geschliffenem Beton zum Verweilen ein. Die Badewanne und das Waschbecken sind Retrouvalien, welche restauriert und freistehend im Raum platziert wurden.
Auch die Treppe wirkt, durch die absichtliche Abnabelung der letzten Stufe, wie ein freistehender Körper. Unter der Treppe befindet sich das stille Örtchen.

Eisenbalken sind in die Wand eingelassen und tragen die ebenfalls aus Stahl bestehenden Bodenplatten des zweiten Stockwerkes. Diese Bodenplatten sind mit Schwalbenschwänzen verbunden und mit Stiften in den Balken befestigt. Der Wand entlang wurde absichtlich rundum eine Distanz von ungefähr 5cm belassen, so dringt Licht vom oberen Geschoss runter ins Badezimmer.

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