Seepolizei Kreuzlingen

Kreuzlingen
Foto © Franz Rindlisbacher
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Architetti
Daniel Schürer Architekten AG
Sede
Kreuzlingen
Anno
2024

Erweiterung des Bürogebäudes der Seepolizei und Schifffahrtskontrolle in Kreuzlingen.

Das bestehende Gebäude wird nach Süden erweitert. Durch eine einheitliche Fassadenmaterialisierung, welche auch eine neue resp. zusätzliche Dämmung umfasst, und durch das Weiterführen der bestehenden Fassadenstruktur sollen Alt- und Neubau als neues Ganzes wahrgenommen werden. Eine dunkel gestrichene, vertikale Holzverkleidung und an der Stirnseite ein Rundfenster sollen dem Haus einen zeitgemässen Ausdruck verleihen und an die benachbarten Bootshäuser erinnern.

Durch ein nach Norden erweitertes Dach soll eine einladende Auskragung über dem Haupteingang entstehen. Drei 'Ochsenaugen' an den Längsseiten bilden eine wellenartige Silhouette, welche das fehlende Wasser vor Ort suggerieren. Diese Massnahmen sollen der Seepolizei / Schifffahrtskontrolle zu einer klaren und einprägsamen Adresse verhelfen.

Durch das Weglassen der Dachrinne entsteht bei Regen entlang der Ost- und Westfassade ein 'Wasservorhang'. Das Wasser wird in Retensionsmulden gefasst und mit Schilf bepflanzt. Ein Bezug zur vorgelagerten Uferlandschaft wird damit hergestellt.

Die konstruktive Umsetzung dieser drei Themen sieht vor, dass
- das bestehende Dach im Altbau ersetzt, in seiner Neigung verändert und mit Aufschieblingen ergänzt wird, so dass neben den überdachten Zugangsbereichen auch die Proportion des Gebäudes verändert wird, die Dachabschlüsse filigran wirken und die Dachdämmung, insbesondere im Altbau, optimiert wird.
- die neuen Ochsenaugen das Dachgeschoss zusätzlich belichten.
- eine hinterlüftete Holzfassade den Alt- und Neubau verkleidet. Die Holzverkleidung nimmt Bezug zu den Bootshäusern in der Umgebung.
- zur Optimierung der Belichtung der Räume im Altbau die Fenster so ersetzt werden, dass diese die gesamte bestehende Fensteraussparung besetzen; der Sonnenschutz wird aussen über der Fensteröffnung angebracht.

Projekt und Realisierung: Aschwanden Schürer Architekten AG

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