Die Hausdrohne

 Manuel Pestalozzi
4. Januar 2019
Gian-Luca Bona, CEO Empa, (links) und Mirko Kovac mit dem kleinen Helfer. Bild: Empa
Der herumschlurfende Hauswart gehört bald zur Vergangenheit. Drohen übernehmen seine Aufgaben. Im NEST wird das aktuell getestet.
Das Versuchsgebäude NEST auf dem Areal der Empa in Dübendorf hat bereits jetzt ein inniges Verhältnis zu Robotern. Sie dürfen an ihm herumwerkeln, beispielsweise am Unit DFAB House, und machen jetzt auch beim Geäbudeunterhalt mit. Im neuen «NEST Aerial Robotics Hub» sollen Flugroboter  diesen als «ständige Mitbewohner» einfacher und effizienter machen.

Der Robotik-Forscher Mirko Kovac übernimmt die wissenschaftliche Leitung des Hub. Im Rahmen einer Kooperation zwischen den Materialforschenden der Empa und den Robotik-Experten des «Imperial College London» dient das neue Zentrum der Entwicklung und Optimierung einer neuen Generation von autonomen Drohnen. «Mit autonomen Drohnen kann nicht nur die Effizienz von Wartungsarbeiten erhöht werden, sondern auch an Stellen im Gebäude gearbeitet werden, die für den Menschen kaum – oder nur schwer – zugänglich sind», erläutert Kovac. Wer sich an den blank polierten Oberlichtern im NEST-Atrium erfreut, soll sich also künftig bei der Drohne bedanken.
 

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