Wohnbauten am Wenkenpark

Riehen
Foto © Forsberg Architekten AG
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Foto © Tom Bisig, Basel
Architekten
Forsberg Architekten AG
Jahr
2023
Bauleitung
Plan Philippe GmbH
Landschaftsarchitektur
Stauffer Rösch AG
Bauingenieur
A. Aegerter & Dr. O. Bosshardt AG
Holzbauingenieur
Holzprojekt AG

Das Grundstück zwischen der kleinen Hackbergstrasse und der Rudolf Wackernagel-Strasse war früher Teil der Ländereien des Industriellenehepaars Alexander und Fanny Clavel, die 1917 den Wenkenhof erwarben und die dazugehörigen Ländereien zum grössten und prächtigsten öffentlichen Park der Gemeinde Riehen ausbauten. Das dreieckige Grundstück grenzt noch heute im Norden an die unbebaubare Erweiterung des Wenkenparks von 1957 mit der Aussichtsterrasse und der Pferdeskulptur. Es neigt sich leicht nach Nordwesten und ermöglicht so schöne Ausblicke nach Basel und in die grüne, hügelige Landschaft. Das Grundstück verschmilzt mit dem Park, der alte Baumbestand ist beeindruckend und grösstenteils geschützt.
In dieser besonderen Parklandschaft mit der speziellen Topografie wurden zwei Holzhäuser entwickelt, deren Baukörper sich mit ihren Vor- und Rücksprüngen an den Hang fügen. Die konstruktive Leichtigkeit der Fassaden, die Pergolen und die wintergartenähnlichen Verglasungen lassen an Garten- und Parkbauten denken. Helle, matte Schlammfarben tragen zu diesem Eindruck bei.
Die gefaltete Holzverkleidung betont die Logik der Fassadenkonstruktion. Bewusst platzierte geschlossene und grosszügig geöffnete Bereiche wahren die Privatsphäre zwischen den vier Wohnungen. Durch erkerartige Eckfenster gleitet der Blick in die Parklandschaft. Im Inneren der Wohnungen entstehen zwischen den Raumabfolgen interessante Blickverbindungen, teilweise verstärkt durch räumliche Höhenunterschiede.

In den Baukörpern befinden sich je zwei übereinanderliegende Maisonettewohnungen. Jede Wohnung verfügt über ihren eigenen Hauseingang und wird geschossweise versetzt über das Treppenpodest erschlossen. Aufzüge verbinden jede Wohnebene mit einer gemeinsamen Einstellhalle.
Die Struktur der Grundrisse ist in allen Wohnungen ähnlich und beschreibt eine windmühlenartige Aufeinanderfolge grosser Zimmern um den Liftkern herum. In den unteren Wohnungen wird man in einer überdimensionierten Halle empfangen, die wir Gartenhalle nennen, denn sie verfügt über eine breite Fensterfront, die auf den Garten gerichtet ist. Im Anschluss folgen Küche, Essbereich, ein abgesenktes Wohnzimmer und ein weiteres flexibel nutzbares Zimmer. Alle Räume verfügen, trotz ihrer starken räumlichen Verbindungen, über sehr individuelle Orientierungen und Stimmungen.
In den oberen Wohnungen besteht die Aufeinanderfolge der Räume um den Lift aus privateren Räumen, die „en suite“ Funktionen wie Bad, Ankleide, Schlafzimmer und Büro miteinander verbinden. Im Dachgeschoss verlaufen Holzdecks entlang den Längsseiten, die auf der einen Seite den Essbereich und die Küche und auf der anderen Seite ein Wohnzimmer flankieren. Die unterschiedlichen Räume an den Enden artikulieren sich auch in den Stirnfassaden; beim Treppenaufgang wird dem Haus mit einem durchlaufenden Fensterband ein Art Krone aufgesetzt. Auf der zum Park gerichtete Seite findet man eine Komposition von geöffneten und geschlossenen Wandbereichen.

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