Blutige Nasen in Cupertino

 Manuel Pestalozzi
19. Februar 2018
Glas ist das primäre Trennelement im Apple Park. Bild: Apple
Dass die reelle Welt knallhart ist, erfahren Apple-Mitarbeitende offenbar intensiver und physischer, als ihnen lieb ist. Abgespacte Nerds sollen im neuen Hauptsitz im Silicon Valley in die geschosshohen Glas-Trennwände laufen.
Transparente Oberflächen gehören zweifelsohne zu den vorrangigen Erfolgsfaktoren des IT-Giganten. Für manche hat es der Konzern beim neuen Hauptsitz in Cupertino aber offenbar zu weit getrieben. Immer wieder gebe es Vorfälle, wenn Angestellte gegen die transparenten Glaswände laufen, meldet die Presse.
 
Zwei Apple-Mitarbeiter sollen sich in dem von Foster + Partners entworfenem Ringbau mit einem Durchmesser von 461 Metern  sogar so schwer verletzt haben, dass der Notarzt gerufen werden musste. In beiden Fällen waren neben Schnittwunden leichte Prellungen zu vermelden, die nicht stationär behandelt werden mussten. Gemäss Meldungen begann die Belegschaft, Post-Its an die Glaswände zu kleben, um etwa Türen zu markieren. Die Zettel seien aber «der Ästhetik wegen» wieder entfernt worden.
 
Da ohnehin bald der gepolsterte Digital-Helm mit Gesichtsschutz auf den Markt kommt, braucht man sich wegen durchgeschüttelten Superhirnen wohl keine besonderen Sorgen zu machen, das Risiko einer Verletzung ist beim architektonischen Konzept vermutlich grösser. Hypebeast zeigt Innenaufnahmen aus einem noch sehr jungfräulich wirkenden Apple Park.

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