«Das Schaffhauser Haus»

24. Januar 2018
Zu den möglichen, zeitgemässen ländlichen Schaffhauser Bautypen gehört diese Fischzucht. Bild: Edition Hochparterre
Gibt es eine regionale Architektur im Kanton Schaffhausen – oder ist es längst ein Globalhausen geworden? Fragen dieser Art geht die Auszeichnung «Schaffhauser Haus» nach. Und Hochparterre hat ein Buch dazu publiziert.
Regionen geht es besser, wenn sie ein gesundes Selbstbewusstsein pflegen. Die Auszeichnung «Schaffhauser Haus» will ländliche Gebiete stärken und prämiert deshalb das Zusammenspiel von Wertschöpfung und Baukultur. Das Buch zur Auszeichnung verweist auf vergleichbare Entwicklungen im Bregenzerwald, in Vrin und Valendas. Es untersucht ausserdem das Ferienheim Büttenhardt von Bernath + Widmer Architekten auf die Verwendung lokaler Baumaterialien und die Einbindung ins regionale Gewerbe des 2017 gegründeten Werkraum Schaffhausen.
 
Es werden studentische Arbeiten präsentert, die zeigen, wie sich Wertschöpfungsketten verlängern lassen. Entlang von neun Punkten erklärt das Buch, wie lokale Baumaterialien, regionales Handwerk, Innovationsbereitschaft, Zusammenarbeit, Förderung junger Unternehmen und Kommunikation Wertschöpfung und Baukultur stärken können. «Das Schaffhauser Haus» präsentiert sich als Buch für alle, die sich für regionale Baukultur, gute Architektur, kurze Wege und lange Wertschöpfungsketten interessieren und engagieren.

Das Schaffhauser Haus
Herausgeber: Kantonaler Gewerbeverband Schaffhausen und Regionaler Naturpark Schaffhausen.
Autoren: Andreas Jud, Philippe Koch und Stefan Kurath (Institut Urban Landscape,
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften)
35 Pläne und Bilder, 64 Seiten, Format: 21 × 28 cm
Edition Hochparterre, Zürich 2017
Die Architektur muss der Landschaft gerecht werden. Zu den im Buch doppelseitig wiedergegebenen Fotos gehört auch diese vom Rhein bei Rüdlingen. Bild: Edition Hochparterre

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