Papieri Cham, zweite Etappe

Manuel Pestalozzi
4. Mai 2020
Der Bebauungsplan sieht eine urbane Verdichtung auf dem Areal vor. (Foto: papieri-cham.ch)

Während die Bauarbeiten der ersten Etappe der Umwandlung des traditionsreichen Papieri-Areals bereits auf Hochtouren laufen, hat die Cham Immobilien AG einen weiteren Studienauftrag für die drei Bauvorhaben der zweiten Etappe durchgeführt. Auch Holzhochhäuser sind angedacht.

Die zweite Bauetappe betrifft die Baubereiche I und K im Zentrum des ehemaligen Industrieareals in Cham und das dreigeschossige Silogebäude, für das im Bebauungsplan das denkmalpflegerische Ziel «Volumenerhalt» definiert ist. Sieben Teams nahmen am Studienauftrag für alle drei Baufelder teil, wie Zentralplus berichtet. Geplant sind zwei Hochhäuser. Dabei waren im Studienauftrag die Vor- und allfälligen Nachteile einer Holzelementbauweise auszuloten.

Gleich mehrere Projekte hat das Beurteilungsgremium zur Weiterbearbeitung empfohlen. Zum einen jene von Rüssli Architekten AG und Büro Konstrukt Architekten aus Luzern. Beide taten sich zusammen mit dem Ingenieurunternehmen Pirmin Jung. Ebenfalls überzeugen konnten huggenbergerfries Architekten aus Zürich mit der Synaxis AG. Die Projekte bieten unterschiedliche konstruktive und räumliche Ansätze für den Umgang mit dem Baustoff. Zug-Cham-Rotkreuz – das könnte die Pionier-Holzhochhausachse der Schweiz werden. 

 

Die zweite Etappe befasst sich mit dem Inneren des Areals östlich der Lorze. (Plan: papieri-cham.ch)

Papieri Cham hat eine virtuelle Ausstellung zu diesem Studienauftrag organisiert, die leider in Sachen Nutzerfreundlichkeit nicht wirklich bahnbrechend ist. Sie bleibt bis am 15. Mai online.

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