Urban Sketching in Wettingen

Manuel Pestalozzi
3. September 2019
So präsentiert sich das Gemeinschaftswerk auf der Einladungskarte des Gluri-Suter Huus. (Zeichnungen in Leserichtung: Juliana Aschwanden, Erwin Schönholzer, Kuno Strassmann, Ursula Maurer, Eva Eder, Mario Leimbacher, Urs Blunschi, Samuel Berner, Eva Iselin)

Wettingens Landstrasse ist Aargaus Antwort auf den amerikanischen «Strip». Urban Sketch-Artists haben sich ihr angenommen. Das verdient sie.

Die Landstrasse verbindet die Stadt Baden mit der rechten Seite des Limmattals und führt letztlich nach Zürich-Höngg. In Wettingen ist sie eine Art Flaniermeile mit Läden und Kinos, eher unspektakulär zwar, aber funktionstüchtig und ordentlich. Es fällt auf, dass es dort kaum ungenutzte Erdgeschosse gibt. Man trifft auf eine erstaunliche Vielfalt an oft traditionellen Einzelhandelsgeschäften. Das spricht für die Treue der Wettinger*innen zu ihrer Hauptverkehrsader. 

Urban Sketchers haben in diesem Sommer Liegenschaften an der Landstrasse ins Visier genommen. Sie setzten sich jeweils vor ein Haus und hielten dieses zeichnerisch auf einem A4-Blatt fest. Parzelle für Parzelle, Blatt um Blatt. So entstanden 134 Zeichnungen. Im Gluri Suter Huus werden sie alle zusammengehängt und als Panorama der Landstrasse gezeigt; beeindrucken soll der kaleidoskopische Blick der Zeichner*innen mit ihren unterschiedlichen Stilen und Techniken. Zu bestaunen sind die Bilder vom 29. September dieses Jahres bis zum 13. Oktober. Wer dazu keine Zeit hat, kann die Webseite des Schweizerischen Beobachters ansteuern. Die Zeitschrift hat der Aktion einen längeren Beitrag gewidmet und darin zahlreiche Skizzen und Fotos einander gegenübergestellt.

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