Vorsatz 2018: Less is more

20. Dezember 2017
Das Dessert ist eine Bombe. Bild: Die Stadthalle
Pop-up ist das neue (oder schon wieder alte?) grosse Ding. In Zürich gibt es im Moment mehrere solcher Locations. Aber in der Stadthalle kocht der «Koch des Jahres 2016». Das wäre doch ein feines Geschenk fürs Januarloch.
Vom Luxus-Hotel in eine ehemalige Autogarage. So klingt keine Tellerwäscherkarriere – oder im Jahre 2017 vielleicht doch? Nenad Mlinarevic, der Koch des Jahres 2016 mit Sponsorverträgen wie ein Sportstar (IWC, Siemens, Maserati) setzt seine grosse Erfahrung in der Spitzengastronomie nun temporär für eine populäre, einfach zugängliche Küche ein: «Einfachheit ist nicht einfach», so Mlinarevic, seine Gerichte seien immer der kompromisslose Ausdruck von dem Respekt für jedes einzelne Produkt und dessen Herkunft.

Begleitet wird Nenad Mlinarevic von den zwei jungen Gastronomen Valentin Diem und Patrick Schindler. Die Stadthalle an der Morgartenstrasse 5 war einst eines der grössten öffentlichen Veranstaltungslokale der Schweiz. Hier fanden Theatervorführungen, Boxkämpfe und politische Debatten statt, bevor sie in den 1940er-Jahren zur Autogarage umgebaut wurde. Das temporäre Restaurant wurde von David Suter mit selbstgebauten Möbeln, vielen dicken Vorhängen und eigenwilligen Barschaukeln eingerichtet. 

Reservieren kann man online, das Restaurant und die Bar (für die man nicht reservieren muss) ist noch bis zum 23. Dezember geöffnet, und dann vom 4. Januar bis zum 3. Februar 2018. Jeweils Montags bis Samstags, 17.30 bis 24 Uhr.
Bild: Oliver Schmuki

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