Bauernhaus der neuen Art - EFH

Knonau, 2006
9. Oktober 2007
Neubau Einfamilienhaus
Knonau
2006

Bauherr
Landwirtschaftsbetrieb Knonau

Architektur
Schnieper Architekten
Kriens

Material-und Farbkonzept
Truecolour
Luzern
Begünstigte Wohnlage mit imposantem Aus- und Weitblick auf einer Anhöhe bei Knonau.

Fotos: Marco Homberger
Im Sommer 2006 zog die achtköpfige Besitzerfamilie eines landwirtschaftlichen Betriebs in ihr neues Wohnhaus auf einer Anhöhe in Knonau ein. Im skulpturalen Bau stanzten und schnitten die Architekten Atrium, Autounterstand und Terrasse aus. Oblichter leiten das Tageslicht in die Nassräume und in die Küche. Bereits aus der Distanz stechen die Fassadenöffnungen des dreigeschossigen Gebäudes ins Auge; die Landschaft, die sich den Bewohnern im Ausblick offenbart, erscheint imposant und beinahe künstlich. Ein Material- und Farbkonzept der Farbgestalter Jo Finger und Anita Walker ergänzt die Architektur. Ein rauchblauer, horizontal gebürsteter Putz überzieht das Äussere des Hauses, die Fassaden der Einschnitte sind homogen mit einem sanften Lindengrün verputzt. Im Innern des Hauses zeugen ein grünlicher Kalksteinboden, die verputzten Wände aus Sumpfkalk und sorgfältig gewählte Materialien von den sowohl ökologischen als auch funktio-nalen Ansprüchen der Bauherrschaft. Das Haus wirkt luftig und trotzdem beschützend, modern und dennoch wohnlich: Der rechteckige Seerosenteich, der das Atrium ebenerdig abschliesst, entspricht der Essenz dieses neu interpretierten Bauernhauses. Sibylle Prestel
Wie eine Galerie mit jahreszeitlich wechselnden Landschaftsbildern: Fassadenausschnitte mit der nahezu künstlich anmutenden Aussicht auf die Umgebung.
Im Erdgeschosses sind drei Kinderzimmer mit Nasszelle, Wasch-, Technik- und Kellerräume untergebracht.
Im Obergeschoss liegen der Wohnbereich, die Küche, ein Büro und eine gedeckte Terrasse.
Dachgeschoss
Neubau Einfamilienhaus
Knonau
2006

Bauherr
Landwirtschaftsbetrieb Knonau

Architektur
Schnieper Architekten
Kriens

Material-und Farbkonzept
Truecolour
Luzern

Vorgestelltes Projekt

Barozzi / Veiga

Graubünden Museum of Fine Arts

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