Locker room talks

 Jenny Keller
28. Mai 2018
Niederländischer Pavillon mit «WORK, BODY, LEISURE». Bild: Daria Scagliola
Der Niederländische Pavillon zeigte 12 Positionen zum Thema «Freespace», die zum Teil sehr räumlich umgesetzt worden sind. Drei Beispiele.
Man betritt einen Umkleideraum mit orangen Kästchen, wie man ihn in einem beliebigen, in die Jahre gekommenen Schwimmbad, irgendwo auf der Welt antrifft. Architekten, Designer, Musiker und Wissenschaftler gehen unter dem Titel «Work, Body, Leisure» (also Arbeit, Körper, Freizeit) sich ändernden Arbeitsbedingungen auf den Grund. Der «locker room» selbst ist ein gelungener Auftakt, einzelne Kästchen lassen sich öffnen und verraten, was sich in den Räumen dahinter verbirgt, die man ebenfalls betreten kann. Sechs kleine Türchen bilden zusammen eine Türe.

Zimmer 902 im Amsterdamer Hilton-Hotel war der Ort von John Lennons und Yoko Onos «Bed-In for Peace» und wird im Niederländischen Pavillon im Raum «Bed» nachgestellt. Während der Eröffnung fanden in dieser «Fucktory», die laut Kuratoren der Vorläufer des heutigen Arbeitsplatzes von unzähligen Freischaffenden darstellt, verschiedene «Bed-Ins», also Gespräche, statt.
Niederländischer Pavillon mit «WORK, BODY, LEISURE». Bild: Daria Scagliola
Die «Fucktory» im Holländischen Pavillon. Bild: jk
Im Raum «Farm» wird thematisiert, dass die westlichen Visionen von Architekten oft von Renderfarms in Indien hergestellt werden. Nun werden die Autoren dieser Bilder für einmal gefragt, wie sie die Welt visualisieren würden.
Niederländischer Pavillon mit «WORK, BODY, LEISURE». Im Bild die «Farm». Bild: Daria Scagliola

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