Young Talent Architecture Award 2018

 Manuel Pestalozzi
29. Juni 2018
Bild: YTAA
Die Europäische Kommission, die Fundació Mies van der Rohe, der Architects’ Council of Europe und die European Association for Architectural Education haben die Sieger des Young Talent Architecture Award 2018 (YTAA 2018) bekannt gegeben.
Der «Young Talent Architecture Award» (YTAA) zeichnet frische Absolventinnen und Absolventen aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur aus. Zu den Partnern, die sich um die Mies-van-der-Rohe-Stiftung in Barcelona gruppieren, gehört auch World Architects.
 
«Es ist bemerkenswert, dass sich die vier Gewinner im Europäisches Jahr des Kulturerbes genau mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Eine Architekturausbildung, die das Kulturerbe berücksichtigt, ist von essenzieller Wichtigkeit für die Zukunft Europas», kommentierte Themis Christophidou, Generaldirektorin der Generaldirektion für Erziehung und Kultur der Europäischen Kommission (DG EAC), die Wahl der diesjährigen Preisträger.
 
Die Sieger sind (im Bild zeilenweise von oben links nach unten rechts erkennbar)
 
Hendrik Brinkmann (1989, Deutschland)
College of Architecture, Media and Design Berlin University of the Art,
für ein Projekt am Standort von Friedrich Schinkels Bauakademie
 
Loed Stolte (1990, Niederlande)
Faculty of Architecture and the Built Environment Delft University of Technology,
der sich mit John Soanes‘ Bank of England in London befasste
 
Matthew Gregorowski (1992, Südafrika)
The Cass Faculty of Art Architecture & Design London Metropolitan University,
für das Projekt «Deplorable Framework», nicht weniger als die Neuerfindung des ländlichen Ambiente Englands im Peak District National Park
 
Julio Gotor Valcárcel (1993, Spanien)
Madrid School of Architecture Polytechnic University of Madrid,
er untersuchte in einer Studie das Potenzial von bestehenden unterirdischen Raumstrukturen in Madrid.

Die Preisverleihung wird am 20. September im Rahmen einer Ausstellung zum Award in Venedig stattfinden. Diese ist bereits jetzt und bis am 25. November 2018 als Parallelveranstaltung zur Architekturbiennale im Palazzo Mora, dem European Cultural Centre, zu besichtigen.
 

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